Ehrengräber und Historische Gräber

Ehrengräber

Ehrengräber stellen eine hohe Auszeichnung dar, die die Evangelische Kirche A.B. Kronstadt an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens vergibt. Die Vergabe von ehrenhalber gewidmeten Gräbern erfolgt durch Presbyterialbeschluss. Ehrengräber, die keinen Inhaber besitzen, übernimmt die Gemeinde dauerhaft in Obhut und gewährleistet dadurch ihre Erhaltung.

Wer aufmerksam durch die Straßen der Inneren Stadt von Kronstadt wandelt, dem werden drei rote Marmortafeln auffallen, auf denen der gleiche Text steht: „Stiftungshaus des Friedrich Ridely, geboren 5. Januar 1835, gestorben 6. Mai 1899“. Diese Tafeln befinden sich an den Häusern Obere Neugasse (str. Cerbului, heute Kindergarten) Nr. 23; Roßmarkt (str. Gheorghe Barițiu) Nr. 2 und Purzengasse (str. Republicii) Nr. 52. Alle drei Gebäude sind Eigentum der Honterusgemeinde. So erscheint es wohl angebracht, dass die Mitglieder der Honterusgemeinde über den Stifter dieser Häuser einiges erfahren.

Friedrich Ridely wurde am 5. Januar 1835 in Kronstadt in der Oberen Neugasse Nr. 171 (heute Nr. 23) als Sohn des aus Mergeln stammenden Tuchmachers Daniel Ridely (1798 – 1872) und seiner Frau Anna Christina, geb. Stamm (1807 – 1883) geboren.

Bis zum Jahre 1848 besuchte Friedrich Ridely das Honterusgymnasium und wurde dann zuerst Lehrling in der Werkstatt seines Vaters. Später arbeitete er als Handlungsgehilfe in dem Schnittwarengeschäft des Kronstädter Kaufmanns Friedrich Nussbächer am Roßmarkt Nr. 31 (heute Nr. 8), dessen Geschäftspartner er von 1858 – 1870 wurde.

Am 3. Mai 1859 heiratete Friedrich Ridely als „Kaufmann und Handelsmann“ die achtzehnjährige Luise Friederike, eine Tochter des Wollwebermeisters Josef Gräf.

Am 31. Januar 1860 wurde dem jungen Ehepaar eine Tochter geboren. Die junge Mutter erkrankte aber bald darauf und starb am 7. Dezember 1860; vier Monate später starb auch das kleine Mädchen.

Dieser große Verlust traf Ridely so stark, daß er keine zweite Ehe mehr einging, sich aber sonst aktiv in das öffentliche Leben seiner Vaterstadt einbrachte.

So wurde er Mitglied des 1861 gegründeten „Kronstädter Sächsischen Turnvereins“ und später auch anderer Vereine.

Ab 1870 wurde er Oberbuchhalter der 1868 gegründeten „Ersten Siebenbürgischen Bank in Kronstadt“ und blieb es bis zum Jahre 1882, als er „Privatier“ wurde.

Nachdem sein Vater im Jahre 1872 gestorben war, erwarb Friedrich Ridely das Haus am Roßmarkt Nr. 2 und nach einigen Jahren ein weiteres Haus in der Purzengasse Nr. 52, das er in den Jahren 1878 – 1879 durch den Stadtingenieur Peter Bartesch (1842 – 1914), der auch den Altar der Schwarzen Kirche und das Chorgestühl entworfen hatte, ganz neu errichten ließ.

Im Jahre 1873 wurde Friedrich Ridely Mitglied des neugegründeten Siebenbürgischen Alpenvereins zu Kronstadt, der im Jahre 1880 geschlossen dem Siebenbürgischen Karpatenverein beitrat, wobei Ridely eines der Gründungsmitglieder war.

Als im Jahre 1877 in Kronstadt die Freimaurerloge „Zu den drei Säulen“ gegründet wurde, wurde er dort aufgenommen und blieb bis an sein Lebensende der Kassier dieser Vereinigung. Er stellte sein Haus in der Oberen Neugasse für die Versammlungen der Freimaurer zur Verfügung und verlieh ihnen dafür auch nach seinem Tode Nutzungsrecht.

Bei Friedrich Ridely und manchen seiner Zeitgenossen stand das Freimaurertum in keinem Gegensatz zum sächsischen Volkstum und zum evangelischen Glauben.

Als im Jahre 1881 Franz Obert (1828 – 1908) neuer evangelischer Stadtpfarrer von Kronstadt wurde, schloss sich Ridely ihm an und wurde sein freiwilliger Privatsekretär.

Seit 1877 war Friedrich Ridely auch Mitglied des Presbyteriums der Honterusgemeinde und seine Tätigkeit in dieser Eigenschaft ist aus den Presbyterialprotokollen ersichtlich.

Als dann 1882 auf Anregung von Obert der „Verein zur Unterstützung eines Erziehungshauses für unbemittelte sächsische Schüler in Kronstadt“ gegeründet wurde, war Ridely bis zu seinem Tode auch Kassier dieses Vereines.

Ebenso wirkte er als Kassier des Vereins für die Errichtung des Honterus-Denkmals und erhielt nach dessen Einweihung im Jahre 1898 einen Ehrenbecher mit der Widmung „Dem treuen Hüter des Schatzes, aus dem die Denkmalskosten bestritten wurden“.

Ridely wurde auch Mitbegründer des im Jahre 1884 gegründeten Kronstädter Sträflings-Unterstützungsvereins.

Neben seiner öffentlichen Tätigkeit war Friedrich Ridely im Privatleben auch ein großer Kronstädter Sammler. Er sammelte sowohl ausgestopfte Vögel als auch Mineralien, Bilder, Bücher, Fotografien zeitgenössischer Männer und Frauen aus Kronstadt, Postkarten und Briefmarken.

Schon im Jahre 1880 erschien ein erster gedruckter Katalog mit dem Titel „Friedrich Ridelys Sammlung ausgestopfter Vögel“ und in den Stadtführern aus den Jahren 1886 und 1898 wird diese Vogelsammlung als Kronstädter Sehenswürdigkeit erwähnt.

Sein großes Fotoalbum schenkte Ridely 1891 dem Museum des Kronstädter Gymnasiums und heute befindet es sich im Archiv der Honterusgemeinde.

Die Krönung seines Lebens stellt jedoch sein Testament dar, das er am 8. März 1888 verfasste und am 25. April 1899 – wenige Tage vor seinem Tod – mit einem „Kodizill“ (= Nachtrag) versah, das vor allem die Vermietung des rechten Teils seines Hauses in der Oberen Neugasse an die Freimaurerloge betrifft.

Das Testament beginnt mit den Worten:

„Zum Universalerben bezüglich meines ganzen Vermögens setze ich hiemit die (der siebenbürgisch-sächsischen Nationalität angehörige) Kronstädter evangelisch-lutherische Kirchengemeinde der Inneren Stadt und zwar unter folgenden Bedingungen ein …“.

Die Bedingungen sind im Wesentlichen, dass das hinterlassene Vermögen in seinem Haupt- oder Kapitalsstamme niemals angegriffen oder vermindert werden sollte, insbesondere sollten die Realitäten (= Liegenschaften) niemals veräußert werden.

Das für die Kirchengemeinde bestimmte Vermögen sollte für alle Zeiten als selbständige Stiftung unter dem Namen “Friedrich-Ridely-Stiftung” verwaltet werden.

Als erste zu unterstützende Anstalt wird das Alumnat oder Erziehungshaus für arme evangelisch-sächsische Knaben genannt.

Weitere Legate waren bestimmt für die Freimaurerloge, den Feuerwehrverein, den Gewerbeverein, den Gustav-Adolf-Verein und den Evangelischen Kirchenmusikverein.

Dem Museum des Honterusgymnasiums vermachte Ridely mehrere Bilder, Krüge und Schüsseln aus Eisen, Zinn, Ton und Glas, sämtliche Münzen und Medaillen u. a.

Besonders reich wurde die „Innerstädtische evangelisch-sächsische Mädchenschule“ bedacht. Sie erhielt die reiche ornithologische Sammlung (545 Stück), des weiteren Säugetiere, Vogeleier und andere Gegenstände aus dem Tierreich, Gesteine und Mineralien, mehr als dreihundert Bücher, die beiden Postkartenalben und Bilder. Die Verzeichnisse dieser Gegenstände wurden in dem Programm der Kronstädter evangelischen Mädchenschule Nr. 16 – 1899/1900 und Nr. 17 – 1900/1901 veröffentlcht.

Weitere Schenkungen erhielten der evangelisch-sächsische Schulkinderbekleidungs-Verein, der evangelische Schulfondverein und der sächsische Schützenverein.

Mit dem 1. September 1901 trat die Ridely-Stiftung in Wirksamkeit. Schon vorher waren aus ihren Mitteln die beiden an das Alumnat angrenzenden Häuser am Breiten Bach gekauft (heute Paul-Richter-Straße Nr. 5) und das Erziehungshaus war als „Honterushaus“ benannt worden, wie die Marmortafel über dem Haustor seit 1899 anzeigt.

Im Jahre 1924 wurde die Friedrich-Ridely-Stiftung der neuen rumänischen Gesetzgebung entsprechend am Kronstädter Gerichtshof in das Register der Stiftungen eingetragen.

Es gäbe noch Manches über diesen verdienstvollen Mann und die Segnungen seiner Stiftung zu berichten, dessen Grab auf dem Evangelischen Innnerstädtischen Friedhof liegt. Auch mehr als hundert Jahre nach seinem großzügigen Vermächtnis ist sein Andenken wert, gewürdigt zu werden.

Kronstadt, am 12. Juli 2009                               Gernot Nussbächer

Nachwort

110 Jahre nach Friedrich Ridelys Tod hatte unser fleißiger Historiker Gernot Nussbächer einen Nachruf verfasst und in der Neuen Kronstädter Zeitung veröffentlicht. Gernot Nussbächer hatte eine besondere Beziehung zu Friedrich Ridely. Der Schnittwarenhändler Friedrich Nussbächer, bei dem Ridely in die Lehre ging, Rossmarkt Nr. 8, war ein Ururgroßvater Gernots. Dessen Sohn Viktor Nussbächer war der Hausarzt von Friedrich Ridely und pflegte ihn aufopferungsvoll bis zu seinem Tod. Die Predigt an seinem Grab hat der Stadtprediger Carl Friedrich Nussbächer, Gernots Urgroßonkel, ein Neffe des Händlers, gehalten. Der Stadtpfarrer Franz Obert, Gernots Urgroßvater, hat auch ein Abschiedswort an Ridelys Grab gesprochen.

Was Gernot Nussbächer in seinem Nachruf vergessen hatte, ist, zu erwähnen, dass der sogenannte „Ridelygarten“ auch zum Nachlass Ridelys, der der Honterusgemeinde zugute kam, gehört. Der „Ridelygarten“ ist der westliche Teil des Raupenberges, der ungefähr zur gleichen Zeit wie der Presbyterialgarten (das ist der östliche Teil des Raupenberges und Nachlass von Friedrich Honigberger), verkauft wurde. Der Erlös wurde auch zur Renovierung des Blauen Hauses verwendet.

Ebenfalls zu Ridelys Nachlass gehören drei Wohnungen im Haus Marktplatz 21. Man kann sagen, dass er der größte Erblasser für die Honterusgemeinde war.

An seinem Grab gibt es keinen Hinweis des Dankes dafür, nur die drei roten Marmortafeln an den Häusern sprechen von seinem Nachlass.

Peter Simon

Der am 11. Dezember 1896 verstorbene, gewesene Redakteur unseres Blattes, Franz Stenner, hat seiner treuen Liebe zu seinem Volke dadurch ein ehrendes Denkmal gesetzt, dass er der Kronstädter ev.-sächs. Innerstädtischen Kirchengemeinde zur seinerzeitigen freien, unbeschränkten Verfügung das in der Schwarzgasse gelegene „Honterushaus“ und 10.000 fl. ö. W. als Legat hinterlassen hat.

Das Andenken Franz Stenners wird unter uns ein gesegnetes bleiben, er ist in die Reihe der Wohltäter unserer Kirchengemeinde eingetreten.

Have pia anima!

 

Das konnten die Zeitgenossen am 11. Dezember 1896 in der Kronstädter Zeitung lesen.

Franz Stenner war Redakteur dieser Zeitung, und die sehr kurz gefasste Todesanzeige und auch das Ausbleiben eines ausführlicheren Nachrufes in der gleichen Zeitung mag verwundern.

Der Grund dafür ist wohl die Tatsache, dass er seinem Leben selbst ein Ende gesetzt hatte. So ist über sein kurzes Leben wenig bekannt. Die wenigen Lebensdaten entnehmen wir Eduard Gusbeths Tagebuch.

Franz Stenner ist am 29. November 1854 geboren worden, als einziges überlebendes Kind seiner Eltern, des Wollwebers Christian Gottlieb Stenner und dessen Frau Johanna Juliana geb. Stenner, nachdem sieben vorangegangene Kinder das erste Jahr nicht überlebt hatten.

Der Vater, „Honterus-Stenner“ genannt, hatte an der einstigen Geburtsstätte unseres großen Reformators ein neues Haus gebaut (heute Schwarzgasse Nr. 40) welches der Verstorbene der Honterusgemeinde hinterlassen hat.

Ein begonnenes Medizinstudium hat Franz Stenner nicht vollendet. So übernahm er nach einigen Jahren von Johann Gött, nach der Wahl des alten Redakteurs Josef Filtsch zum Reichstagsabgeordneten, die Redaktion der Kronstädter Zeitung.

Im Jahre 1887 heiratete er Ernestine Neustädter, die Tochter des Gaswerksdirektors Friedrich Neustädter. Friedrich Neustädter war der Großvater des Dichters Erwin Neustädter. Stenners Ehe blieb kinderlos.

In seinem Werk, „Im Glanz der Abendsonne – Wie ich wurde was ich bin“, schreibt Erwin Neustädter, „Man konnte aus dem Gassenzimmer der Großeltern (sie wohnten in der Burggasse Nr. 118, genau gegenüber dem Honterushaus) über die Gasse und Gartenmauer hinweg, sowohl in das Gärtchen (heute bebaut) als auch in den Hinterhof des Honterushauses schauen und an diesem links vorbei, wo die Lücke des Kniegässchens (heute verbaut) in der Häuserreihe klaffte, bis in die Schwarzgasse zum Laden des Brotbäckers Ross. Es geschah ab und zu, dass Erni-Tante, welche die gartenwärts gelegenen Gemächer ihres Elternhauses bewohnte und sich nur selten vorne oder gar im Haushalt blicken ließ, einen riesigen Strohhut aufsetzte, einiges Gartenwerkzeug und ihre leise knisternden Röcke zusammenraffte, mich huldvollst heranwinkte und mitnahm, um im Gärtchen des „Reformators“ nach dem Rechten zu sehen“.

Dies waren Kindheitserinnerungen Erwin Neustädters, erlebt in einem Alter von höchstens 10 Jahren.

Das nächstfolgende Haus Burggasse Nr. 120 ist das Geburtshaus des Kronstädter Historikers Gernot Nussbächer und drei Häuser weiter hinunter, Nr. 126, hat Gernot Nussbächer im Hause seiner mütterlichen Großeltern die ersten zwanzig Jahre seines Lebens verbracht.

Im Jahre 1893 verschlechterte sich der Gesundheitszustand (progressive Paralyse) Stenners sehr stark, was dazu führte, dass er seinem Leben im 42. Lebensjahr ein Ende setzte. Sein Testament hatte er schon 1890 verfasst.

Franz Stenner wurde auf dem Innerstädtischen Friedhof im Grab Nummer 5 in der zweiten Reihe beerdigt.

Weder am gestifteten Haus noch am Grab gibt es einen Hinweis auf seine edle Stiftung.

Peter Simon

In diesem Grab liegen Eduard Viktor Weiss, Professor an der Mädchenschule, geboren 08.07.1879 und gestorben 09.08.1957. Einer seiner Söhne ist der bekannte Graphiker und Zeichner Helfried Weiss, Zeichenlehrer vieler Honterusschüler. Helfried Weiss ist 2007 in München verstorben. Dessen Gattin Luise geb. Trepches (1858-1917) liegt auch in diesem Grab.

Ein Bruder Eduards ist Eugen Karl Weiss, Schulmann, Meteorologe, Botaniker, * Kronstadt 2.11.1881, † ebd. 2.2.1953. Nach Besuch des Honterusgymnasiums studierte Eugen Weiss von 1902 bis 1906 Mathematik, Physik und Chemie in Breslau, Klausenburg, Berlin und Halle/Saale. Ab 1910 war er als Lehrer vor allem am Honterusgymnasium tätig, wo er außer Mathematik, Physik und Chemie auch Astronomie und Biologie unterrichtete. Als besondere Leistung Weiss` gilt die 1912 erfolgte Gründung einer meteorologischen Station in seinem Garten, wo unter seiner Leitung über 40 Jahre lang Beobachtungen durchgeführt wurden. Die Ergebnisse hat Weiss alljährlich in der Kronstädter Zeitung, zeitweilig auch im „Wanderer“ mitgeteilt. Zusätzlich veröffentlichte er auch phänologische Beobachtungen an wichtigen Tier- und Pflanzenarten. Von 1922 bis 1944 leitete er auch eine Schüler-Wetterstation am Honterusgymnasium. 1934 stellte er aufgrund seiner Beobachtungen eine erste Synthese über den Wetterverlauf in Kronstadt zusammen. Als Weiss 1952, nach 40-jähriger Beobachtungszeit, seine Feststellungen über die Wetterveränderungen in Siebenbürgen als Folge der Klimaveränderungen in Europa niederschreiben wollte, wurde er irrtümlicherweise festgenommen und erlag den unmenschlichen Haftbedingungen. Seine Frau Margarete, schon vor 1952 aktive Mitbeobachterin, setzte die Wetterbeobachtungen bis April 1965 fort, sodass an dieser Wetterstation ununterbrochen 53 Jahre lang Beobachtungen durchgeführt wurden. Weiss hat viele Pflanzenarten mit Farbstiften gezeichnet und ein Herbarium pictum von etwa 250 Blütenpflanzen hinterlassen. Es enthielt etwa 500 Pflanzenbelege. Für die Verbreitung astronomischer Kenntnisse sorgte er durch die Veröffentlichung von Sternkarten für die einzelnen Monate in der Kronstädter Zeitung.

Seine Frau Margarethe geb. Fromm, Tochter des Mühlenpächters Martin Fromm und der Amalia Stadlmüller. geb. 14.08.1888, gest. 22.04.1965, wurde ebenfalls in diesem Grab bestattet. Ihre beiden Söhne Gerald und Günther sind beide im zweiten Weltkrieg gefallen.

Grabstelle: ISRr8G22

Historische Gräber

Bei historischen Gräbern handelt es sich um bestehende Grabstellen auf den gemeindeeigenen Friedhöfen, die zu erhalten der Gemeinde ein Anliegen ist. Dabei steht nicht der Ehrungscharakter im Vordergrund. Diese Gräber werden aus historischen, kunst- oder kulturhistorischen Gründen bewahrt.

Gräber, die in der Obhut einer Familie sind, verbleiben dort, wenn ein bestehendes Grab zum historischen Grab erklärt wird. Sind keine Angehörigen mehr vorhanden, trägt die Gemeinde für die Grundpflege Sorge. Der Status des historischen Grabes wird durch Presbyterialbeschluss verliehen.