Von Franziska Riemer und Gabriela Schlandt
In der vergangenen Woche waren wir von Dienstag bis Freitag gemeinsam auf dem Martinsberg, ein toller Ort unsere Kinderbibeltage. Jeden Morgen sammelten wir uns in der kühlen Kirche, um gemeinsam zu singen und mehr über das Leben der Christen im alten Rom zu erfahren.

Durch Andachten, Spiele, Schauspiel und einen Spaziergang zur Burg bekamen wir einen lebendigen Zugang zur Welt der frühen Christinnen und Christen. Besonders viel Freude hatten die Kinder an den Wasserspielen, beim Basteln von Armbändern und beim freien Spiel im Garten.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Vorbereitung auf den Tauferinnerungsgottesdienst am Sonntag. Die Kinder brachten Fotos von ihrer Taufe mit, und wir sprachen über die Unterschiede der Taufpraxis in verschiedenen Konfessionen. Auch die Geschichte vom äthiopischen Finanzminister aus Apostelgeschichte 8 beeindruckte uns. Er ließ sich spontan in einem See taufen und wurde dabei ganz untergetaucht.

Am Freitagabend feierten wir eine Andacht mit den Eltern und Großeltern in der Martinsberger Kirche. Anschließend verweilten wir im Garten bei Limonade und selbst mitgebrachten Köstlichkeiten.

In den Gottesdienst am Sonntag brachten wir unsere selbstgestalteten Kerzen mit und zündeten sie – wie die Taufkerzen – als Zeichen der Erinnerung und des Segens an. Dieser Gottesdienst, bei dem die Kinder auch gesegnet wurden, war ein schöner Abschluss unserer gemeinsamen Tage.
Im Lied „Licht der Morgensonne“ sangen wir vom Wasser der Quelle und von Gottes Händen, die uns halten. Beides konnten wir in diesen Tagen spüren und mit diesem Gefühl gehen wir nun weiter in die Ferien.
